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Beschwörung in Marmor

Hinter marmornen Augen flammt ein bronzenes Herz, steinernd still, bis die Zeit an Bedeutung verliert und die Ewigkeit durch alle Materie dringt. Umwölkt ist das Geistesleben der Vielen. Trotten im Spiegel des Himmels auf Erden umher; bis die Nacht die Wolken schwärzt. Der Mondschein lässt ihre Wurzeln treiben. Verkümmerte Wurzeln, die nie das wahre Licht erspüren konnten; nur Abglanz.        

Die letzten Epigonen

Ein Gedicht von alsoschriebclara

  

Die Schöpfer sind gegangen. Die Riesen, auf deren Schultern wir heute stehen, haben uns mehr hinterlassen als die Voraussetzungen technischen Fortschritts. Sie hinterließen einen geistigen Überschuss – ein Mehr an Schöpfungskraft, an Sinn und an Größe. 
Was bleibt uns, nachdem sie gegangen sind? 
Was bleibt uns noch?


Das Gedicht wurde veröffentlicht auf asterkult.

 

Markthalle in Rotterdam

 

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