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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Mondnacht

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Leise grübelnd und geisterhaft leicht durchstreife ich das Land. In Gedanken versunken blicke ich auf diesen alten Weg, der vom Mond magisch erleuchtet mir die Richtung weist.  Wohl schon vor Äonen gingen verträumte Geschöpfe schweigend hier entlang, um zu erfahren, was sich am Ende verbirgt.  Der Mond scheint so hell in dieser Nacht. Zieht mich hypnotisch in seinen Bann. Möchte ihn berühren. Möchte Luna, die Mondgöttin, verführen! In ihrem leuchtend weißen Wesen mich verlieren. Nach den Sternen greifen und das Weltenalll in meinem Herzen verschließen …  Diese Nacht, so wunderschön … ist karg, aber bestimmt! Geformte Landschaft von Mutter Natur durchwirkt vom großen göttlichen Schöpfer eines heiligen Reiches. Welch faszinierendes Schauspiel offenbart sich mir? Du Vulkan, du Feuerberg, magischer Liebesbeweis hinter dem samtig weichen Nebelfeld. Welch sagenhafte Schätze lodern in deinem Innern? Mich zieht es hin …    

Königliches Kurtheater in Bad Wildbad

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Im Herbst dieses Jahres besuchte ich zum ersten Mal das Königliche Kurtheater in Bad Wildbad. Ein sehr eindrucksvolles Konzert einer polnischen Pianistin mit ausgewählten Stücken von Frédéric Chopin wurde in diesem wundervollen, alten Gebäude von ihr zum Besten gegeben. Zuvor musste ich die Gelegenheit nutzen, um innenarchitektonische Elemente festzuhalten. Ein besonderer Charme, der Glanz vergangener Tage.               1864 als einfaches Gebäude errichtet, wurde es Ende des 19. Jahrhunderts als Theatergebäude umgebaut und erhielt 1888 den Namen „Königliches Kurtheater“. Heute ist es im Besitz des Fördervereins Kurtheater Wildbad e. V.

Rugia

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An eine Insel fern in der östlichen See,  denken muß ich an sie und die Wogen des dunklen Meeres,  welche die Felsen mit Mühe und Zeit zermahlen...  Ein zartes Licht im Norden am Himmel steht,  unnahbar über der Insel weit...  und doch leuchtet mein Herz!  

Transcendentia Lunaris

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Novembergrau

Im Novembergrau das Antlitz des Menschen wird harscher.  Der Stare frohlockender Gesang trug der Wind des Herbstes schon lange fort.  Allmählich gerät der Takt des Herzens ins Stocken.  Lang wird die Nacht, noch länger die Stille ...

Herbstregen

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Nehmen wir den Herbst an mit seinen Tränengüssen, die unser Gemüt sacht benetzen und uns die Seel‘ etwas beschweren... im Herzen glimmt es sacht und vielleicht entfacht es Feuer...  

Kunstmuseum Moritzburg - Halle I

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Seelenwoge

… ein Versuch, die Welt mit ihren Eindrücken, wie sie sich mir offenbart, zu schildern und festzuhalten. Bewegungen im Außen wirken auf das Innere des Menschen ein und umgekehrt.   Die Seele als des Menschen Inneres ist für mich wie ein schier unergründliches Meer mit stillen Untiefen, reißenden Strömungen und Wogen, die sich mal sanft, mal hart Bahn brechen.

Mittagsrahmungen

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Schlenderst du auch an unfertigen Ruinen vorbei, die auf Dächern Ungewissheit tragen werden, während in der trüben Mittagshelle die kurze und laue Stille begann? So komm, und warte noch etwas. Denn dort, wo der Winterschatten des Baukrans rostet, über des Kirchhofs Gräbererden, wartend auf dein rahmendes Licht, steht er, der beseelte Schattenmann.      

Einpassung

Die Gewohnheit folgt dem Zeitgeist auf trägem Fuße. Gravitätisch mutet die darauffolgende Bequemlichkeit an.  Letztere ist das Einpassen - das "Sich-Einsitzen" - in den unausweichlichen Niedergang.