Mondnacht
Leise grübelnd und geisterhaft leicht durchstreife ich das Land. In Gedanken versunken blicke ich auf diesen alten Weg, der vom Mond magisch erleuchtet mir die Richtung weist. Wohl schon vor Äonen gingen verträumte Geschöpfe schweigend hier entlang, um zu erfahren, was sich am Ende verbirgt. Der Mond scheint so hell in dieser Nacht. Zieht mich hypnotisch in seinen Bann. Möchte ihn berühren. Möchte Luna, die Mondgöttin, verführen! In ihrem leuchtend weißen Wesen mich verlieren. Nach den Sternen greifen und das Weltenalll in meinem Herzen verschließen … Diese Nacht, so wunderschön … ist karg, aber bestimmt! Geformte Landschaft von Mutter Natur durchwirkt vom großen göttlichen Schöpfer eines heiligen Reiches. Welch faszinierendes Schauspiel offenbart sich mir? Du Vulkan, du Feuerberg, magischer Liebesbeweis hinter dem samtig weichen Nebelfeld. Welch sagenhafte Schätze lodern in deinem Innern? Mich zieht es hin …