Ein Reisebericht von: Egon Below Tag 1 - Roma Mit leichter Sorge aufgrund der – zumindest für BRD-Verhältnisse – schwierigen Wetterlage machte ich mich am Montag mit meinem kleinen Koffer Richtung Bahnhof auf. Von dort ging es weiter zum Flughafen, um mit meiner überschaubaren Reisegruppe ins wunderschöne Italien genauer gesagt nach Rom – zu fliegen. Der Termin war nicht zufällig gewählt und für die meisten auch nicht der erste. Jährlich fand hier ein Andenken anläßlich des Acca-Larenzia-Massakers statt, bei dem drei Mitglieder des MSI (Movimento Sociale Italia) ermordet worden waren. Franco und Francesco wurden von einer Gruppe Kommunisten mit automatischen Waffen erschossen; Stefano starb durch die Kugel eines Polizisten, der sich nach einer Ladehemmung seiner Dienstwaffe die Pistole eines weiteren Beamten reichen ließ, nachdem Tumulte infolge des vorigen Attentats ausgebrochen waren. Am späten Nachmittag bei milden Temperaturen in Rom angekommen, steuerten wir nach einer kur...
Rezension von: ein Pinguin Guillaume Faye – Ein Tag im Leben des Dimitri Leonidowitsch Oblomow. Erschienen beim Jungeuropa Verlag Guillaume Faye, geboren 1949 in Angoulême in Neu-Aquitanien, verstarb am 6. März 2019 an einem Krebsleiden in Paris. Guillaume Faye nimmt uns in seiner Novelle mit auf eine Reise des im Titel benannten Dimitri Leonidowitsch Oblomow, der als einer der Spitzenbeamten des neuen, regionalistisch anmutenden, supranationalen Staatengebildes Dienst tut. Dieses hat, nach dem kataklysmischen Zusammenbruch des liberalen Westens, unter russischer Führung, die Staatenwelt des heute bekannten Europas ersetzt und erstreckt sich nun über Sibirien bis nach Kamtschatka. Im Laufe dieser Fahrt, eingebettet in ein vergleichsweise lockeres Gespräch mit der Tochter eines indischen Würdenträgers, erfährt man grob, wie diese Welt seit dem Kollaps aussieht. Die USA sind in einen Zustand völliger Zersplitterung entlang ethnischer Bruchlinien zurückgefall...
Leise grübelnd und geisterhaft leicht durchstreife ich das Land. In Gedanken versunken blicke ich auf diesen alten Weg, der vom Mond magisch erleuchtet mir die Richtung weist. Wohl schon vor Äonen gingen verträumte Geschöpfe schweigend hier entlang, um zu erfahren, was sich am Ende verbirgt. Der Mond scheint so hell in dieser Nacht. Zieht mich hypnotisch in seinen Bann. Möchte ihn berühren. Möchte Luna, die Mondgöttin, verführen! In ihrem leuchtend weißen Wesen mich verlieren. Nach den Sternen greifen und das Weltenalll in meinem Herzen verschließen … Diese Nacht, so wunderschön … ist karg, aber bestimmt! Geformte Landschaft von Mutter Natur durchwirkt vom großen göttlichen Schöpfer eines heiligen Reiches. Welch faszinierendes Schauspiel offenbart sich mir? Du Vulkan, du Feuerberg, magischer Liebesbeweis hinter dem samtig weichen Nebelfeld. Welch sagenhafte Schätze lodern in deinem Innern? Mich zieht es hin …
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