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Beschwörung in Marmor

Hinter marmornen Augen flammt ein bronzenes Herz, steinernd still, bis die Zeit an Bedeutung verliert und die Ewigkeit durch alle Materie dringt. Umwölkt ist das Geistesleben der Vielen. Trotten im Spiegel des Himmels auf Erden umher; bis die Nacht die Wolken schwärzt. Der Mondschein lässt ihre Wurzeln treiben. Verkümmerte Wurzeln, die nie das wahre Licht erspüren konnten; nur Abglanz.        

Mittagsrahmungen

Schlenderst du auch an unfertigen Ruinen vorbei, die auf Dächern Ungewissheit tragen werden,
während in der trüben Mittagshelle die kurze und laue Stille begann?
So komm, und warte noch etwas.
Denn dort, wo der Winterschatten des Baukrans rostet, über des Kirchhofs Gräbererden,
wartend auf dein rahmendes Licht, steht er, der beseelte Schattenmann.

 


 

 


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