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Beschwörung in Marmor

Hinter marmornen Augen flammt ein bronzenes Herz, steinernd still, bis die Zeit an Bedeutung verliert und die Ewigkeit durch alle Materie dringt. Umwölkt ist das Geistesleben der Vielen. Trotten im Spiegel des Himmels auf Erden umher; bis die Nacht die Wolken schwärzt. Der Mondschein lässt ihre Wurzeln treiben. Verkümmerte Wurzeln, die nie das wahre Licht erspüren konnten; nur Abglanz.        

Rugia

An eine Insel fern in der östlichen See, 
denken muß ich an sie und die Wogen des dunklen Meeres, 
welche die Felsen mit Mühe und Zeit zermahlen... 
Ein zartes Licht im Norden am Himmel steht, 
unnahbar über der Insel weit... 
und doch leuchtet mein Herz!


 

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